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Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)

Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)

Zwischen Ihnen als Verantwortlichem und der RevEx Solutions GmbH als Auftragsverarbeiter, Art. 28 DSGVO.

Fassung 2026-08-v1 · Stand der Liste der Unterauftragsverarbeiter: 17.08.2026

Dieser Vertrag übernimmt die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission (Durchführungsbeschluss (EU) 2021/915 vom 4. Juni 2021, ABl. L 199 vom 7.6.2021, S. 18–30) unverändert. Ausgefüllt sind allein die Stellen, die das Muster selbst zum Ausfüllen vorsieht: die Wahlrechte und die Anhänge I bis IV.

Amtlicher Volltext: eur-lex.europa.eu → CELEX:32021D0915

Worum es hier geht

Wenn Sie ImperIQ nutzen, verarbeiten wir personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag — Daten Ihrer Beschäftigten, Ihrer Geschäftspartner und Ihrer Ansprechpartner. Art. 28 DSGVO verlangt dafür einen Vertrag. Dieser Vertrag ist es.

Sie bleiben der Verantwortliche. Wir verarbeiten ausschließlich nach Ihren Weisungen.

Was dieser Vertrag nicht ist

Nicht zu verwechseln mit den Auftragsverarbeitungsverträgen, die Sie selbst im Bereich Einstellungen → Compliance & Recht für Ihre eigenen Kunden und Dienstleister verwalten.

Welche Wahlrechte wir getroffen haben

Das Muster lässt an wenigen Stellen eine Wahl. Damit Sie nicht suchen müssen, stehen sie hier zusammen:

| Stelle | Wahl | Grund | |---|---|---| | Klausel 1 Buchstabe a | Option 1 — Art. 28 Abs. 3 und 4 DSGVO | Wir sind ein Unternehmen, kein Organ der Union. Die Alternative (Verordnung (EU) 2018/1725) gilt nur für EU-Einrichtungen | | Klausel 5 (fakultativ) | aufgenommen | Ermöglicht verbundenen Unternehmen auf Ihrer Seite den späteren Beitritt | | Klausel 7.7 Buchstabe a | Option 2 — allgemeine schriftliche Genehmigung, Frist 30 Tage | Bei elf Unterauftragsverarbeitern würde die gesonderte Genehmigung jeden Anbieterwechsel zu einer Vertragsänderung mit jedem Kunden machen. Die Transparenz halten wir stattdessen freiwillig auf dem Niveau von Option 1: Anhang IV wird geführt, obwohl Option 2 das nicht verlangt | | Klauseln 8 und 9 | jeweils Option 1 (DSGVO) | Gleiche Begründung wie Klausel 1 |


STANDARDVERTRAGSKLAUSELN

ABSCHNITT I

Klausel 1 — Zweck und Anwendungsbereich

a) Mit diesen Standardvertragsklauseln (im Folgenden „Klauseln") soll die Einhaltung von Artikel 28 Absätze 3 und 4 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung) sichergestellt werden.

b) Die in Anhang I aufgeführten Verantwortlichen und Auftragsverarbeiter haben diesen Klauseln zugestimmt, um die Einhaltung von Artikel 28 Absätze 3 und 4 der Verordnung (EU) 2016/679 zu gewährleisten.

c) Diese Klauseln gelten für die Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß Anhang II.

d) Die Anhänge I bis IV sind Bestandteil der Klauseln.

e) Diese Klauseln gelten unbeschadet der Verpflichtungen, denen der Verantwortliche gemäß der Verordnung (EU) 2016/679 unterliegt.

f) Diese Klauseln stellen für sich allein genommen nicht sicher, dass die Verpflichtungen im Zusammenhang mit internationalen Datenübermittlungen gemäß Kapitel V der Verordnung (EU) 2016/679 erfüllt werden.

Klausel 2 — Unabänderbarkeit der Klauseln

a) Die Parteien verpflichten sich, die Klauseln nicht zu ändern, es sei denn, zur Ergänzung oder Aktualisierung der in den Anhängen angegebenen Informationen.

b) Dies hindert die Parteien nicht daran, die in diesen Klauseln festgelegten Standardvertragsklauseln in einen umfangreicheren Vertrag aufzunehmen und weitere Klauseln oder zusätzliche Garantien hinzuzufügen, sofern diese weder unmittelbar noch mittelbar im Widerspruch zu den Klauseln stehen oder die Grundrechte oder Grundfreiheiten der betroffenen Personen beschneiden.

Klausel 3 — Auslegung

a) Werden in diesen Klauseln die in der Verordnung (EU) 2016/679 definierten Begriffe verwendet, so haben diese Begriffe dieselbe Bedeutung wie in der betreffenden Verordnung.

b) Diese Klauseln sind im Lichte der Bestimmungen der Verordnung (EU) 2016/679 auszulegen.

c) Diese Klauseln dürfen nicht in einer Weise ausgelegt werden, die den in der Verordnung (EU) 2016/679 vorgesehenen Rechten und Pflichten zuwiderläuft oder die Grundrechte oder Grundfreiheiten der betroffenen Personen beschneidet.

Klausel 4 — Vorrang

Im Falle eines Widerspruchs zwischen diesen Klauseln und den Bestimmungen damit zusammenhängender Vereinbarungen, die zwischen den Parteien bestehen oder später eingegangen oder geschlossen werden, haben diese Klauseln Vorrang.

Klausel 5 — Kopplungsklausel

a) Eine Einrichtung, die nicht Partei dieser Klauseln ist, kann diesen Klauseln mit Zustimmung aller Parteien jederzeit als Verantwortlicher oder als Auftragsverarbeiter beitreten, indem sie die Anhänge ausfüllt und Anhang I unterzeichnet.

b) Nach Ausfüllen und Unterzeichnen der unter Buchstabe a genannten Anhänge wird die beitretende Einrichtung als Partei dieser Klauseln behandelt und hat die Rechte und Pflichten eines Verantwortlichen oder eines Auftragsverarbeiters entsprechend ihrer Bezeichnung in Anhang I.

c) Für die beitretende Einrichtung gelten für den Zeitraum vor ihrem Beitritt als Partei keine aus diesen Klauseln resultierenden Rechte oder Pflichten.

ABSCHNITT II — PFLICHTEN DER PARTEIEN

Klausel 6 — Beschreibung der Verarbeitung

Die Einzelheiten der Verarbeitungsvorgänge, insbesondere die Kategorien personenbezogener Daten und die Zwecke, für die die personenbezogenen Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet werden, sind in Anhang II aufgeführt.

Klausel 7 — Pflichten der Parteien

7.1. Weisungen

a) Der Auftragsverarbeiter verarbeitet personenbezogene Daten nur auf dokumentierte Weisung des Verantwortlichen, es sei denn, er ist nach Unionsrecht oder nach dem Recht eines Mitgliedstaats, dem er unterliegt, zur Verarbeitung verpflichtet. In einem solchen Fall teilt der Auftragsverarbeiter dem Verantwortlichen diese rechtlichen Anforderungen vor der Verarbeitung mit, sofern das betreffende Recht dies nicht wegen eines wichtigen öffentlichen Interesses verbietet. Der Verantwortliche kann während der gesamten Dauer der Verarbeitung personenbezogener Daten weitere Weisungen erteilen. Diese Weisungen sind stets zu dokumentieren.

b) Der Auftragsverarbeiter informiert den Verantwortlichen unverzüglich, wenn er der Auffassung ist, dass vom Verantwortlichen erteilte Weisungen gegen die Verordnung (EU) 2016/679 oder geltende Datenschutzbestimmungen der Union oder der Mitgliedstaaten verstoßen.

7.2. Zweckbindung

Der Auftragsverarbeiter verarbeitet die personenbezogenen Daten nur für den/die in Anhang II genannten spezifischen Zweck(e), sofern er keine weiteren Weisungen des Verantwortlichen erhält.

7.3. Dauer der Verarbeitung personenbezogener Daten

Die Daten werden vom Auftragsverarbeiter nur für die in Anhang II angegebene Dauer verarbeitet.

7.4. Sicherheit der Verarbeitung

a) Der Auftragsverarbeiter ergreift mindestens die in Anhang III aufgeführten technischen und organisatorischen Maßnahmen, um die Sicherheit der personenbezogenen Daten zu gewährleisten. Dies umfasst den Schutz der Daten vor einer Verletzung der Sicherheit, die, ob unbeabsichtigt oder unrechtmäßig, zur Vernichtung, zum Verlust, zur Veränderung oder zur unbefugten Offenlegung von beziehungsweise zum unbefugten Zugang zu den Daten führt (im Folgenden „Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten"). Bei der Beurteilung des angemessenen Schutzniveaus tragen die Parteien dem Stand der Technik, den Implementierungskosten, der Art, dem Umfang, den Umständen und den Zwecken der Verarbeitung sowie den für die betroffenen Personen verbundenen Risiken gebührend Rechnung.

b) Der Auftragsverarbeiter gewährt seinem Personal nur insoweit Zugang zu den personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind, als dies für die Durchführung, Verwaltung und Überwachung des Vertrags unbedingt erforderlich ist. Der Auftragsverarbeiter gewährleistet, dass sich die zur Verarbeitung der erhaltenen personenbezogenen Daten befugten Personen zur Vertraulichkeit verpflichtet haben oder einer angemessenen gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht unterliegen.

7.5. Sensible Daten

Falls die Verarbeitung personenbezogene Daten betrifft, aus denen die rassische oder ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen, oder die genetische Daten oder biometrische Daten zum Zweck der eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person, Daten über die Gesundheit, das Sexualleben oder die sexuelle Ausrichtung einer Person oder Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten enthalten (im Folgenden „sensible Daten"), wendet der Auftragsverarbeiter spezielle Beschränkungen und/oder zusätzliche Garantien an.

7.6. Dokumentation und Einhaltung der Klauseln

a) Die Parteien müssen die Einhaltung dieser Klauseln nachweisen können.

b) Der Auftragsverarbeiter bearbeitet Anfragen des Verantwortlichen bezüglich der Verarbeitung von Daten gemäß diesen Klauseln umgehend und in angemessener Weise.

c) Der Auftragsverarbeiter stellt dem Verantwortlichen alle Informationen zur Verfügung, die für den Nachweis der Einhaltung der in diesen Klauseln festgelegten und unmittelbar aus der Verordnung (EU) 2016/679 hervorgehenden Pflichten erforderlich sind. Auf Verlangen des Verantwortlichen gestattet der Auftragsverarbeiter ebenfalls die Prüfung der unter diese Klauseln fallenden Verarbeitungstätigkeiten in angemessenen Abständen oder bei Anzeichen für eine Nichteinhaltung und trägt zu einer solchen Prüfung bei. Bei der Entscheidung über eine Überprüfung oder Prüfung kann der Verantwortliche einschlägige Zertifizierungen des Auftragsverarbeiters berücksichtigen.

d) Der Verantwortliche kann die Prüfung selbst durchführen oder einen unabhängigen Prüfer beauftragen. Die Prüfungen können auch Inspektionen in den Räumlichkeiten oder physischen Einrichtungen des Auftragsverarbeiters umfassen und werden gegebenenfalls mit angemessener Vorankündigung durchgeführt.

e) Die Parteien stellen der/den zuständigen Aufsichtsbehörde(n) die in dieser Klausel genannten Informationen, einschließlich der Ergebnisse von Prüfungen, auf Anfrage zur Verfügung.

7.7. Einsatz von Unterauftragsverarbeitern

a) ALLGEMEINE SCHRIFTLICHE GENEHMIGUNG: Der Auftragsverarbeiter besitzt die allgemeine Genehmigung des Verantwortlichen für die Beauftragung von Unterauftragsverarbeitern, die in einer vereinbarten Liste aufgeführt sind. Der Auftragsverarbeiter unterrichtet den Verantwortlichen mindestens 30 Tage im Voraus ausdrücklich in schriftlicher Form über alle beabsichtigten Änderungen dieser Liste durch Hinzufügen oder Ersetzen von Unterauftragsverarbeitern und räumt dem Verantwortlichen damit ausreichend Zeit ein, um vor der Beauftragung des/der betreffenden Unterauftragsverarbeiter/s Einwände gegen diese Änderungen erheben zu können. Der Auftragsverarbeiter stellt dem Verantwortlichen die erforderlichen Informationen zur Verfügung, damit dieser sein Widerspruchsrecht ausüben kann.

b) Beauftragt der Auftragsverarbeiter einen Unterauftragsverarbeiter mit der Durchführung bestimmter Verarbeitungstätigkeiten (im Auftrag des Verantwortlichen), so muss diese Beauftragung im Wege eines Vertrags erfolgen, der dem Unterauftragsverarbeiter im Wesentlichen dieselben Datenschutzpflichten auferlegt wie diejenigen, die für den Auftragsverarbeiter gemäß diesen Klauseln gelten. Der Auftragsverarbeiter stellt sicher, dass der Unterauftragsverarbeiter die Pflichten erfüllt, denen der Auftragsverarbeiter entsprechend diesen Klauseln und gemäß der Verordnung (EU) 2016/679 unterliegt.

c) Der Auftragsverarbeiter stellt dem Verantwortlichen auf dessen Verlangen eine Kopie einer solchen Untervergabevereinbarung und etwaiger späterer Änderungen zur Verfügung. Soweit es zum Schutz von Geschäftsgeheimnissen oder anderen vertraulichen Informationen, einschließlich personenbezogener Daten notwendig ist, kann der Auftragsverarbeiter den Wortlaut der Vereinbarung vor der Weitergabe einer Kopie unkenntlich machen.

d) Der Auftragsverarbeiter haftet gegenüber dem Verantwortlichen in vollem Umfang dafür, dass der Unterauftragsverarbeiter seinen Pflichten gemäß dem mit dem Auftragsverarbeiter geschlossenen Vertrag nachkommt. Der Auftragsverarbeiter benachrichtigt den Verantwortlichen, wenn der Unterauftragsverarbeiter seine vertraglichen Pflichten nicht erfüllt.

e) Der Auftragsverarbeiter vereinbart mit dem Unterauftragsverarbeiter eine Drittbegünstigtenklausel, wonach der Verantwortliche – im Falle, dass der Auftragsverarbeiter faktisch oder rechtlich nicht mehr besteht oder zahlungsunfähig ist – das Recht hat, den Untervergabevertrag zu kündigen und den Unterauftragsverarbeiter anzuweisen, die personenbezogenen Daten zu löschen oder zurückzugeben.

7.8. Internationale Datenübermittlungen

a) Jede Übermittlung von Daten durch den Auftragsverarbeiter an ein Drittland oder eine internationale Organisation erfolgt ausschließlich auf der Grundlage dokumentierter Weisungen des Verantwortlichen oder zur Einhaltung einer speziellen Bestimmung nach dem Unionsrecht oder dem Recht eines Mitgliedstaats, dem der Auftragsverarbeiter unterliegt, und muss mit Kapitel V der Verordnung (EU) 2016/679 im Einklang stehen.

b) Der Verantwortliche erklärt sich damit einverstanden, dass in Fällen, in denen der Auftragsverarbeiter einen Unterauftragsverarbeiter gemäß Klausel 7.7 für die Durchführung bestimmter Verarbeitungstätigkeiten (im Auftrag des Verantwortlichen) in Anspruch nimmt und diese Verarbeitungstätigkeiten eine Übermittlung personenbezogener Daten im Sinne von Kapitel V der Verordnung (EU) 2016/679 beinhalten, der Auftragsverarbeiter und der Unterauftragsverarbeiter die Einhaltung von Kapitel V der Verordnung (EU) 2016/679 sicherstellen können, indem sie Standardvertragsklauseln verwenden, die von der Kommission gemäß Artikel 46 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2016/679 erlassen wurden, sofern die Voraussetzungen für die Anwendung dieser Standardvertragsklauseln erfüllt sind.

Klausel 8 — Unterstützung des Verantwortlichen

a) Der Auftragsverarbeiter unterrichtet den Verantwortlichen unverzüglich über jeden Antrag, den er von der betroffenen Person erhalten hat. Er beantwortet den Antrag nicht selbst, es sei denn, er wurde vom Verantwortlichen dazu ermächtigt.

b) Unter Berücksichtigung der Art der Verarbeitung unterstützt der Auftragsverarbeiter den Verantwortlichen bei der Erfüllung von dessen Pflicht, Anträge betroffener Personen auf Ausübung ihrer Rechte zu beantworten. Bei der Erfüllung seiner Pflichten gemäß den Buchstaben a und b befolgt der Auftragsverarbeiter die Weisungen des Verantwortlichen.

c) Abgesehen von der Pflicht des Auftragsverarbeiters, den Verantwortlichen gemäß Klausel 8 Buchstabe b zu unterstützen, unterstützt der Auftragsverarbeiter unter Berücksichtigung der Art der Datenverarbeitung und der ihm zur Verfügung stehenden Informationen den Verantwortlichen zudem bei der Einhaltung der folgenden Pflichten:

  1. Pflicht zur Durchführung einer Abschätzung der Folgen der vorgesehenen Verarbeitungsvorgänge für den Schutz personenbezogener Daten (im Folgenden „Datenschutz-Folgenabschätzung"), wenn eine Form der Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat;
  2. Pflicht zur Konsultation der zuständigen Aufsichtsbehörde(n) vor der Verarbeitung, wenn aus einer Datenschutz-Folgenabschätzung hervorgeht, dass die Verarbeitung ein hohes Risiko zur Folge hätte, sofern der Verantwortliche keine Maßnahmen zur Eindämmung des Risikos trifft;
  3. Pflicht zur Gewährleistung, dass die personenbezogenen Daten sachlich richtig und auf dem neuesten Stand sind, indem der Auftragsverarbeiter den Verantwortlichen unverzüglich unterrichtet, wenn er feststellt, dass die von ihm verarbeiteten personenbezogenen Daten unrichtig oder veraltet sind;
  4. Verpflichtungen gemäß Artikel 32 der Verordnung (EU) 2016/679.

d) Die Parteien legen in Anhang III die geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Unterstützung des Verantwortlichen durch den Auftragsverarbeiter bei der Anwendung dieser Klausel sowie den Anwendungsbereich und den Umfang der erforderlichen Unterstützung fest.

Klausel 9 — Meldung von Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten

Im Falle einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten arbeitet der Auftragsverarbeiter mit dem Verantwortlichen zusammen und unterstützt ihn entsprechend, damit der Verantwortliche seinen Verpflichtungen gemäß den Artikeln 33 und 34 der Verordnung (EU) 2016/679 nachkommen kann, wobei der Auftragsverarbeiter die Art der Verarbeitung und die ihm zur Verfügung stehenden Informationen berücksichtigt.

9.1. Verletzung des Schutzes der vom Verantwortlichen verarbeiteten Daten

Im Falle einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten im Zusammenhang mit den vom Verantwortlichen verarbeiteten Daten unterstützt der Auftragsverarbeiter den Verantwortlichen wie folgt:

a) bei der unverzüglichen Meldung der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten an die zuständige(n) Aufsichtsbehörde(n), nachdem dem Verantwortlichen die Verletzung bekannt wurde, sofern relevant (es sei denn, die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten führt voraussichtlich nicht zu einem Risiko für die persönlichen Rechte und Freiheiten natürlicher Personen);

b) bei der Einholung der folgenden Informationen, die gemäß Artikel 33 Absatz 3 der Verordnung (EU) 2016/679 in der Meldung des Verantwortlichen anzugeben sind, wobei diese Informationen mindestens Folgendes umfassen müssen:

  1. die Art der personenbezogenen Daten, soweit möglich, mit Angabe der Kategorien und der ungefähren Zahl der betroffenen Personen sowie der Kategorien und der ungefähren Zahl der betroffenen personenbezogenen Datensätze;
  2. die wahrscheinlichen Folgen der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten;
  3. die vom Verantwortlichen ergriffenen oder vorgeschlagenen Maßnahmen zur Behebung der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten und gegebenenfalls Maßnahmen zur Abmilderung ihrer möglichen nachteiligen Auswirkungen.

Wenn und soweit nicht alle diese Informationen zur gleichen Zeit bereitgestellt werden können, enthält die ursprüngliche Meldung die zu jenem Zeitpunkt verfügbaren Informationen, und weitere Informationen werden, sobald sie verfügbar sind, anschließend ohne unangemessene Verzögerung bereitgestellt;

c) bei der Einhaltung der Pflicht gemäß Artikel 34 der Verordnung (EU) 2016/679, die betroffene Person unverzüglich von der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten zu benachrichtigen, wenn diese Verletzung voraussichtlich ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen zur Folge hat.

9.2. Verletzung des Schutzes der vom Auftragsverarbeiter verarbeiteten Daten

Im Falle einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten im Zusammenhang mit den vom Auftragsverarbeiter verarbeiteten Daten meldet der Auftragsverarbeiter diese dem Verantwortlichen unverzüglich, nachdem ihm die Verletzung bekannt wurde. Diese Meldung muss zumindest folgende Informationen enthalten:

a) eine Beschreibung der Art der Verletzung (möglichst unter Angabe der Kategorien und der ungefähren Zahl der betroffenen Personen und der ungefähren Zahl der betroffenen Datensätze);

b) Kontaktdaten einer Anlaufstelle, bei der weitere Informationen über die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten eingeholt werden können;

c) die voraussichtlichen Folgen und die ergriffenen oder vorgeschlagenen Maßnahmen zur Behebung der Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten, einschließlich Maßnahmen zur Abmilderung ihrer möglichen nachteiligen Auswirkungen.

Wenn und soweit nicht alle diese Informationen zur gleichen Zeit bereitgestellt werden können, enthält die ursprüngliche Meldung die zu jenem Zeitpunkt verfügbaren Informationen, und weitere Informationen werden, sobald sie verfügbar sind, anschließend ohne unangemessene Verzögerung bereitgestellt.

Die Parteien legen in Anhang III alle sonstigen Angaben fest, die der Auftragsverarbeiter zur Verfügung zu stellen hat, um den Verantwortlichen bei der Erfüllung von dessen Pflichten gemäß den Artikeln 33 und 34 der Verordnung (EU) 2016/679 zu unterstützen.

ABSCHNITT III — SCHLUSSBESTIMMUNGEN

Klausel 10 — Verstöße gegen die Klauseln und Beendigung des Vertrags

a) Falls der Auftragsverarbeiter seinen Pflichten gemäß diesen Klauseln nicht nachkommt, kann der Verantwortliche – unbeschadet der Bestimmungen der Verordnung (EU) 2016/679 – den Auftragsverarbeiter anweisen, die Verarbeitung personenbezogener Daten auszusetzen, bis er diese Klauseln einhält oder der Vertrag beendet ist. Der Auftragsverarbeiter unterrichtet den Verantwortlichen unverzüglich, wenn er aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage ist, diese Klauseln einzuhalten.

b) Der Verantwortliche ist berechtigt, den Vertrag zu kündigen, soweit er die Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß diesen Klauseln betrifft, wenn

  1. der Verantwortliche die Verarbeitung personenbezogener Daten durch den Auftragsverarbeiter gemäß Buchstabe a ausgesetzt hat und die Einhaltung dieser Klauseln nicht innerhalb einer angemessenen Frist, in jedem Fall aber innerhalb eines Monats nach der Aussetzung, wiederhergestellt wurde;
  2. der Auftragsverarbeiter in erheblichem Umfang oder fortdauernd gegen diese Klauseln verstößt oder seine Verpflichtungen gemäß der Verordnung (EU) 2016/679 nicht erfüllt;
  3. der Auftragsverarbeiter einer bindenden Entscheidung eines zuständigen Gerichts oder der zuständigen Aufsichtsbehörde(n), die seine Pflichten gemäß diesen Klauseln oder der Verordnung (EU) 2016/679 zum Gegenstand hat, nicht nachkommt.

c) Der Auftragsverarbeiter ist berechtigt, den Vertrag zu kündigen, soweit er die Verarbeitung personenbezogener Daten gemäß diesen Klauseln betrifft, wenn der Verantwortliche auf der Erfüllung seiner Anweisungen besteht, nachdem er vom Auftragsverarbeiter darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass seine Anweisungen gegen geltende rechtliche Anforderungen gemäß Klausel 7.1 Buchstabe b verstoßen.

d) Nach Beendigung des Vertrags löscht der Auftragsverarbeiter nach Wahl des Verantwortlichen alle im Auftrag des Verantwortlichen verarbeiteten personenbezogenen Daten und bescheinigt dem Verantwortlichen, dass dies erfolgt ist, oder er gibt alle personenbezogenen Daten an den Verantwortlichen zurück und löscht bestehende Kopien, sofern nicht nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten eine Verpflichtung zur Speicherung der personenbezogenen Daten besteht. Bis zur Löschung oder Rückgabe der Daten gewährleistet der Auftragsverarbeiter weiterhin die Einhaltung dieser Klauseln.


ANHANG I — Liste der Parteien

Verantwortlicher: Sie als Kunde. Maßgeblich sind die Angaben aus dem Hauptvertrag; im Produkt werden sie aus Ihren Organisationsdaten übernommen (Firma, Anschrift, Ansprechpartner). Die Zustimmung zu diesem Vertrag wird mit Zeitpunkt, Fassung und handelnder Person protokolliert und tritt an die Stelle der Unterschrift nach Anhang I des Musters.

Auftragsverarbeiter:

| | | |---|---| | Firma | RevEx Solutions GmbH | | Anschrift | Schmalholzstraße 11/1, 88048 Friedrichshafen, Deutschland | | Registergericht | Amtsgericht Ulm, HRB 749378 | | USt-IdNr. | DE453596612 | | Geschäftsführer | Andreas Burger, Sven Nagel | | Kontakt in Datenschutzfragen | [email protected] | | Datenschutzbeauftragter | derzeit nicht benannt | | Tätigkeit | Bereitstellung der ImperIQ-Plattform als Software-as-a-Service |


ANHANG II — Beschreibung der Verarbeitung

Gegenstand: Bereitstellung und Betrieb der ImperIQ-Plattform einschließlich der vom Kunden gebuchten Module und Solutions.

Dauer: Laufzeit des Hauptvertrags, zuzüglich gesetzlicher Aufbewahrungsfristen (insbesondere handels- und steuerrechtlich, bei Finanz-Belegen bis zu zehn Jahre).

Art und Zweck: Speicherung, Auswertung, Anzeige und Verarbeitung der vom Kunden eingegebenen oder hochgeladenen Daten zur Erbringung der jeweiligen Modulfunktion; automatisierte Auswertung durch KI-Funktionen, soweit vom Kunden genutzt.

Kategorien betroffener Personen

| Kategorie | Anlass | |---|---| | Beschäftigte des Kunden | Nutzerkonten, Rollen, Zeiterfassung, Personalstammdaten | | Ansprechpartner bei Kunden und Lieferanten des Kunden | Geschäftspartner-Verwaltung, Einkauf, Vertrieb | | Empfänger von Rechnungen und Belegen | Finanzmodul | | Empfänger von Nachrichten und Kampagnen | Marketing-Modul, jeweils einwilligungsbasiert | | Hinweisgeber | Hinweisgeber-System |

Kategorien personenbezogener Daten

| Kategorie | Beispiele | |---|---| | Stammdaten | Name, Anschrift, Kontaktdaten, Funktion | | Vertrags- und Geschäftsdaten | Angebote, Aufträge, Rechnungen, Zahlungen, Belege | | Beschäftigtendaten | Rolle, Zuständigkeit, Arbeitszeiten, Projektzuordnung | | Kommunikationsdaten | E-Mail-Verkehr über die Plattform, Einwilligungsnachweise | | Nutzungsdaten | Anmeldungen, Protokolle, Bearbeitungsverlauf | | Eingaben in KI-Funktionen | Freitexte, hochgeladene Dokumente und Bilder |

Sensible Daten (Art. 9 DSGVO): Die Plattform ist für die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten nicht bestimmt. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen untersagen dem Verantwortlichen die Eingabe solcher Daten, und es besteht insoweit keine Weisung.

Eine Ausnahme betrifft das Hinweisgeber-System nach dem Hinweisgeberschutzgesetz. Meldungen werden dort als Freitext erfasst, dessen Inhalt der Auftragsverarbeiter weder vorgeben noch vorab prüfen kann; hinzu kommen Angaben zu beteiligten Personen und beigefügte Dateien. Nach der Art des Verfahrens kann eine Meldung Angaben enthalten, die unter Art. 9 fallen. Der Auftragsverarbeiter wendet deshalb für diesen Bereich die besonderen Beschränkungen aus Anhang III an — strenge Zweckbindung, Zugang nur für ausdrücklich benannte Personen, Protokollierung jedes Zugriffs sowie die vom Verfahren geforderte Vertraulichkeit der Identität der meldenden Person.


ANHANG III — Technische und organisatorische Maßnahmen

Gliederung nach der Vorgabe des Musters. Die Angaben beschreiben den Zustand des Systems.

| # | Maßnahme laut Muster | Umsetzung beim Auftragsverarbeiter | |---|---|---| | 1 | Pseudonymisierung und Verschlüsselung | Transportverschlüsselung TLS 1.2+; Verschlüsselung ruhender Daten; Passwörter werden ausschließlich als Hash gespeichert, niemals im Klartext oder umkehrbar verschlüsselt | | 2 | Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit, Belastbarkeit | Mandantentrennung wird von der Datenbank erzwungen (Row-Level-Security auf allen Geschäftstabellen, in der Produktion mit FORCE); die Anwendung verbindet sich mit eingeschränkten Rechten und kann die Trennung nicht umgehen | | 3 | Wiederherstellbarkeit nach Zwischenfall | Automatisierte Sicherungen mit regelmäßiger Rückspielprüfung; dokumentierter Notfall- und Wiederanlaufplan | | 4 | Regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit | Automatisierte Prüfungen in der Auslieferungskette, die einen Rückfall blockieren; jede Prüfung meldet ihren Prüfumfang; Prüfregister mit nachgewiesener Fehlererkennung | | 5 | Identifizierung und Autorisierung der Nutzer | Rollen- und Berechtigungssystem mit serverseitiger Durchsetzung an jeder Schnittstelle; Mehr-Faktor-Anmeldung; Einladungs- und Entzugsverfahren. Für das Hinweisgeber-System gilt zusätzlich: Zugang nur für ausdrücklich benannte Personen, jeder Zugriff wird protokolliert, die Identität der meldenden Person bleibt geschützt | | 6 | Schutz bei Übermittlung | TLS 1.2+ mit starken Verfahren; vorgelagerter Schutz gegen Überlastungsangriffe | | 7 | Schutz bei Speicherung | Verschlüsselung ruhender Daten; Ablage ausschließlich in deutschen Rechenzentren (Nürnberg, Falkenstein) | | 8 | Physische Sicherheit der Verarbeitungsorte | Betrieb bei der Hetzner Online GmbH, Deutschland; deren Zutritts- und Objektsicherung gilt über den dortigen Auftragsverarbeitungsvertrag | | 9 | Protokollierung von Ereignissen | Revisionssicheres Protokoll mit kryptografischer Verkettung (SHA-256); eine nachträgliche Änderung wird erkannt; tägliche automatische Prüfung der Kette | | 10 | Systemkonfiguration | Auslieferung ausschließlich über automatisierte, nachvollziehbare Verfahren; Änderungen an der Produktion sind genehmigungs- und protokollpflichtig | | 11 | Interne Governance und IT-Sicherheit | Dokumentierte Entwicklungs- und Freigabeprozesse; Vier-Augen-Prinzip bei sicherheitsrelevanten Änderungen; Abhängigkeits- und Codeprüfung | | 12 | Zertifizierung und Qualitätssicherung | Derzeit keine Zertifizierung nach ISO 27001 oder SOC 2. Die Maßnahmen orientieren sich an diesen Rahmenwerken, sind aber nicht extern zertifiziert | | 13 | Datenminimierung | Übermittlung an KI-Dienstleister erfolgt ohne Nutzer- oder Organisationskennung; Abbildungen von Personen sind im Bildgenerator technisch gesperrt | | 14 | Datenqualität | Zentrale Stammdatenhaltung mit Konfliktschutz bei gleichzeitiger Bearbeitung; Herkunftsnachweis je Änderung | | 15 | Begrenzte Speicherung | Für generierte Medien werden Ablauffristen und Zugriffsbeschränkungen beim Dienstleister gesetzt | | 16 | Rechenschaftspflicht | Verarbeitungsverzeichnis im Produkt; lückenloses Änderungsprotokoll; Auskunfts- und Löschverfahren dokumentiert | | 17 | Datenübertragbarkeit und Löschung | Export in gängigen Formaten; Löschverfahren über alle abhängigen Datenbestände hinweg, im Echtbetrieb erprobt und protokolliert. Nach Vertragsende bleiben die Daten für die im Anbieterwechsel-Annex der AGB vereinbarte Abruffrist verfügbar, bevor gelöscht wird; die Löschung wird bescheinigt |

Unterstützung des Verantwortlichen (Klausel 8 Buchstabe d und Klausel 9): Der Auftragsverarbeiter unterstützt den Verantwortlichen bei Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschersuchen betroffener Personen über die im Produkt bereitgestellten Funktionen sowie auf Anfrage. Im Fall einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten stellt er die in Klausel 9.2 genannten Angaben unverzüglich bereit und benennt eine Anlaufstelle.


ANHANG IV — Unterauftragsverarbeiter

Geführt auf Grundlage von Klausel 7.7 Buchstabe a (allgemeine Genehmigung). Das Muster verlangt diesen Anhang bei der allgemeinen Genehmigung nicht — wir führen ihn freiwillig, damit Sie die Liste im Vertrag sehen und nicht nur auf einer Website.

Verfahren bei Änderungen: Der Auftragsverarbeiter unterrichtet Sie mindestens 30 Tage vor Wirksamwerden in Textform. Sie können innerhalb von 14 Tagen nach Zugang widersprechen. Kann die Leistung ohne den betreffenden Unterauftragsverarbeiter nicht erbracht werden, steht beiden Parteien ein Kündigungsrecht für die betroffene Leistung zu.

Stand der Liste: 17.08.2026. Die jeweils gültige Fassung ist im Produkt abrufbar.

| Nr. | Name und Sitz | Verarbeitungstätigkeit | Ort | |---|---|---|---| | 1 | Hetzner Online GmbH, Deutschland | Betrieb von Anwendung, Datenbank, Objektspeicher, Sicherungen, Ereignisdienst | Nürnberg / Falkenstein, DE | | 2 | Anthropic PBC, USA | Sprachmodelle für Analyse- und Assistenzfunktionen | USA | | 3 | Mistral AI SAS, Frankreich | Sprachmodelle und Einbettungen | EU | | 4 | OpenAI OpCo LLC, USA | Sprachmodelle und Einbettungen, soweit gewählt | USA | | 5 | Features & Labels, Inc. (fal.ai), USA | Bilderzeugung im Marketing-Studio | USA | | 6 | Stripe, Inc. / Stripe Payments Europe Ltd. | Abrechnung und Zahlungsabwicklung | USA / IE | | 7 | Sinch Germany GmbH (Mailjet) | Versand von E-Mails, Benachrichtigungen und Rechnungen | EU | | 8 | Cloudflare, Inc., USA | Namensauflösung, Transportverschlüsselung, Angriffsabwehr | USA | | 9 | Functional Software, Inc. (Sentry), USA | Fehlerdiagnose — Verarbeitung in der EU-Region | EU-Region | | 10 | GitHub, Inc. / Microsoft, USA | Anmeldung über GitHub, soweit vom Nutzer gewählt | USA | | 11 | Google LLC, USA | Anmeldung über Google, soweit vom Nutzer gewählt | USA |

Drittlandübermittlung: Für die Empfänger mit Sitz in den USA (Nr. 2, 4, 5, 6, 8, 10, 11) erfolgt die Übermittlung auf Grundlage der Standardvertragsklauseln nach Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914. Die je Empfänger geltende Grundlage und die zugehörigen Nachweise sind im Produkt unter Einstellungen → Compliance & Recht einsehbar.


Herkunft des Klauseltextes. Die Klauseln 1 bis 10 sind dem Anhang des Durchführungsbeschlusses (EU) 2021/915 der Kommission entnommen (ABl. L 199 vom 7.6.2021, S. 18–30), deutsche Sprachfassung, abgerufen über EUR-Lex am 27.08.2026. Ausgefüllt sind allein die vom Muster dafür vorgesehenen Stellen; der Wortlaut der Klauseln ist im Übrigen unverändert.